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Bei jedem Szenario von Griffen und Tritten gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten einer Bewegung. Doch unterscheiden sich diese Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich der Muskelgruppen, die sie beanspruchen, den Hebelverhältnissen und den Richtungen, in denen die Griffe und Tritte belastet werden können. Was die Wahl der richtigen Position so vertrackt macht, ist die Tatsache, daß Positionen, die in einer bestimmten Neigung und Felsbeschaffenheit wunderbar funktionieren, in einer anderen Situation geradezu fatal sein können. Außer den zuvor beschriebenen Grundsätzen jeder Kletterbewegung ist es deshalb von Bedeutung, sich bei der Wahl der Kletterbewegungen eines weiteren Aspektes zu vergegenwärtigen, den Belastungsrichtungen. Häufig kommen wir in Situationen, bei denen uns unklar ist, wie wir unsere Kraft eigentlich an die Wand bringen sollen. Ein Seitgriff unmittelbar über unserem Kopf zum Beispiel, ist sehr schwer zu belasten, wird jedoch sehr nützlich, wenn wir unseren Körper etwas seitlich von ihm positionieren. Selbst subtile Änderungen unserer Körperposition können einen großen Unterschied in der möglichen Belastungsrichtung eines Griffes machen.
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